George´s Fiano

George´s Fiano

 

oder "Schnitzel", wie er gern genannt wird, da er es mag, sich auf der Wiese ordentlich zu panieren, zog zum Zwecke der Ausbildung als Voltigierpferd im März 2016 von seinem Heimatstall in der Nähe von Warendorf zu den anderen Pferden bei Kai Vorberg ans DOKR-BLZ. 

Er ist 2008 geboren und aufgrund seiner Größe und körperlichen Entwicklung noch nicht am Ende seiner Versammlungsfähigkeit angelangt.

 

So wurde er weiterhin behutsam auf die Aufgaben als Voltigierpferd vorbereitet und musste vor allem viele Aspekte aus dem Leben eines Turnierpferdes erst noch kennen lernen, findet er doch Verladen, Reisen, herumstehende Hindernisse, die Führmaschine, andere Pferde, Menschen und grundsätzlich alles um ihn herum noch viel spannender als die eigentlichen Aufgaben, die man ihm zu stellen versuchte.

 

In Miro Rengel hat er einen sehr einfühlsamen Voltigierer gefunden, der um die Geduld weiß, die es braucht, um ein Spitzenpferd in den Sport zu bringen, wenn es vorher noch nicht viele Erfahrungen in anderen Disziplinen sammeln konnte. Das ist für das Pferd ein absoluter Glücksfall.

 

"Dank Miros Art zu turnen und auf ein Pferd einzugehen, hat Fiano sein Können im Voltigieren schon häufig aufblitzen lassen. Wenn er mit dem Kopf dabei ist, kann man tatsächlich schon Wettkampfprogramm durchziehen. Um mehr Erfahrung und Selbstvertrauen zu sammeln, geben wir ihm gern die Zeit, die er braucht.
Auch, wenn es länger dauern sollte, als man eigentlich gewohnt ist, glauben wir an ihn und hoffen, dass wir in George´s Fiano in ein paar Jahren einen richtig guten Partner für Miro Rengel haben werden."

 

Kai Vorberg

 

Diese Aussage, die zu Beginn der Ausbildung des Pferdes gemacht wurde, hat sich mittlerweile bestätigt.
Im Mai 2017 bestritt der mittlerweile ganz im Stile eines Top-Pferdes bemuskelte Fuchs sein erstes Turnier beim CVIO**** in Ebreichsdorf/AUT. Miro Rengel belegte dort mit einem Programm, das natürlich für das Pferd ein wenig abgespeckt wurde, den 8. Platz in der Einzelwertung und im Nationenpreis für Deutschland den 3. Platz. Dabei stellten die beiden nicht das Streichergebnis und die Vorstellung von George´s Fiano wurde mit einer 7,575 in der Pferdenote belohnt. Ein rundum gelungener Einstieg in den internationalen Sport, der für die Zukunft hoffen lässt und der zeigt, dass es die richtige Entscheidung war, dem Westfalen Wallach Zeit zu geben, damit er sich in Ruhe in "seinem" Sport entwickeln kann.

 

Der Name des Pferdes hängt übrigens zusammen mit der Familienkonstellation der Vor- und immer noch Mitbesitzerin und Züchterin, deren Vater ein berühmter Dressurausbilder war. Auch sie selbst war im Spitzensport aktiv und ist dort aktuell immer noch als Trainerin tätig. Sie freut sich sehr, dass "ihr" Fiano im Voltigieren seine Berufung gefunden hat.